Die Tirron Elektronik GmbH entwickelt hochpolige Elektromotoren, die speziell für den getriebelosen Einsatz in industriellen Anwendungen konzipiert sind. Ziel dieser Entwicklung war es von Anfang an, eine konstruktive Alternative zu klassischen Motor-Getriebe-Kombinationen zu schaffen – insbesondere für Prozesse, die bei niedrigen Drehzahlen hohe Drehmomente erfordern.
In vielen industriellen Anwendungen werden konventionelle Motoren mit hohen Nenndrehzahlen eingesetzt, deren Drehmoment über ein Getriebe angepasst wird. Diese Lösung ist technisch etabliert, bringt jedoch systembedingte Nachteile mit sich: erhöhte Gesamtträgheit, mechanische Nachgiebigkeit, zusätzliche Verluste sowie potenzielle Verschleiß- und Schadensquellen. Besonders bei dynamischen Anwendungen oder kurzen Zykluszeiten wirkt das Getriebe häufig als begrenzender Faktor.
Die hochpoligen Motoren von Tirron erzeugen bereits bei niedriger Drehzahl ein hohes Drehmoment und ermöglichen damit einen direkten, getriebefreien Antrieb. Mechanische Komplexität wird reduziert, die Regelung vereinfacht und die Systemdynamik verbessert. Gleichzeitig entfällt eine der häufigsten mechanischen Schwachstellen im Antriebsstrang.
Diese konstruktive Grundidee bildet das Fundament unserer heutigen Direktantriebstechnologie.
Unsere Funktionsmuster seit über acht Jahren im industriellen Einsatz
Innovative Antriebstechnologien überzeugen nicht allein durch theoretische Leistungsdaten oder Laborergebnisse. Entscheidend ist ihre Bewährung unter realen industriellen Bedingungen – über Jahre hinweg.
Unsere Motorenentwicklung basiert nicht auf einem kurzfristigen Forschungsprojekt, sondern auf einer über viele Jahre gewachsenen technischen Arbeit. Bereits seit mehr als acht Jahren werden Funktionsmuster unserer Antriebstechnologie in industriellen Anwendungen eingesetzt – im Dauerbetrieb, unter Last, im realen Produktionsumfeld.
Diese praktische Erprobung ist ein zentraler Bestandteil unserer Entwicklungskultur.
Die ersten Prototypen entstanden aus dem Anspruch heraus, hohe Drehmomente direkt und ohne mechanische Schwachstellen bereitzustellen. Ziel war es, alternative Wege zum klassischen Servo-Getriebe-Konzept zu entwickeln.
Anstatt die Technologie ausschließlich im Labor weiterzuentwickeln, wurden die Funktionsmuster bewusst frühzeitig in reale Maschinen integriert. Dort mussten sie sich bewähren – unter Bedingungen wie:
wechselnden Lastprofilen
thermischer Dauerbeanspruchung
Vibrationen und mechanischer Belastung
industrieller Schmutz- und Umgebungsumgebung
langen Betriebszyklen
Diese kontinuierliche Praxiserfahrung hat die Weiterentwicklung maßgeblich geprägt.
Die Automatisierung von Produktionsprozessen hat einen hohen Entwicklungsstand erreicht und die Möglichkeiten scheinen immer noch unbegrenzt. Doch was tun, wenn die vorhandene Steuerungstechnik nicht mehr zeitgemäß oder gar defekt ist? Hier kommt die Expertise von Tirron ein unabhängiger Automatisierungsspezialist ins Spiel, die auf langjährige Erfahrung im Bereich Erneuerung, Reparatur und Retrofit zurückgreifen können. Dabei arbeiten wir unabhängig von Steuerungsherstellern und bieten maßgeschneiderte Lösungen für die individuellen Anforderungen unserer Kunden. Eine zeitgemäße und zuverlässige Automatisierungstechnik steigert nicht nur die Effizienz, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Eine unserer Kernkompetenzen ist die Programmierung in LabVIEW. Seit dem ersten Projekt in 1999 mit der Entwicklung von LabVIEW-Code für das Telemetriesystem eines Solar-Rennwagens das eine PC-105-Architektur verwendete, wurde unser LabVIEW-Code auf Hunderten von Brennstoffzellenprüfständen, Batterieteststationen, End-of-Line-Testern und medizinischen Geräten eingesetzt.
Wir bieten die Programmierung von SPS- und LabVIEW-Projekten sowie Inbetriebnahmeservices an. Seit 2010 haben wir über 1000 Stationen in Betrieb genommen. Dabei wurden Teilfunktionen oder die gesamten Stationen durch uns automatisiert. Von der HMI bis zur echtzeitkritischen Steuerung bieten wir Automatisierung auf Siemens-, Beckhoff- und WAGO-Plattform mit Integration eines Windows-Rechners zur Visualisierung, Datenspeicherung und Netzwerkeinbindung.